Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind wir verpflichtet, unseren Hygieneplan zugänglich zu machen — bei uns findest du ihn hier vollständig, nicht nur als Aushang im Studio.
Zuletzt geprüft: Juli 2026 · jährliche AktualisierungJeder Punkt ist Teil unseres schriftlichen Hygieneplans und wird jährlich überprüft bzw. bei Bedarf aktualisiert.
Hände werden vor jedem Termin mindestens 60 Sekunden mit Flüssigseife gewaschen und mit Einmalhandtüchern getrocknet — nach der Norm EN 1500.
Alle Arbeitsflächen, Liegen und Kontaktpunkte werden zwischen jedem Kunden nach festgelegtem Desinfektionsplan behandelt — dokumentiert, nicht nur "abgewischt".
Wiederverwendbare Instrumente werden im Autoklav mit gespanntem Wasserdampf sterilisiert. Nadeln und Kartuschen sind grundsätzlich Einwegmaterial.
Für jeden Termin öffnen wir neue Einmalhandschuhe. Bei Bedarf ergänzen Mundschutz und Einmalkittel den Eigen- und Kundenschutz.
Nadeln und scharfe Gegenstände wandern direkt nach Gebrauch in einen durchstichsicheren Sicherheitsbehälter — fachgerecht getrennt vom Restmüll.
Unsere Tätowierer werden mindestens jährlich zu Hygiene- und Desinfektionsvorgaben unterwiesen — schriftlich dokumentiert, wie vorgeschrieben.
Für alle, die es genau wissen wollen — hier die einzelnen Bausteine unseres schriftlichen Hygieneplans.
Vor jedem Tätowier- oder Piercing-Vorgang gilt ein fester Ablauf:
Der Desinfektionsplan legt fest, welche Flächen mit welchem Mittel und in welchem Rhythmus behandelt werden:
Wo immer möglich, setzen wir auf Einwegmaterial. Wiederverwendbare Instrumente durchlaufen einen dokumentierten Sterilisationsprozess:
Zum Schutz von Kunden und Tätowierern gleichermaßen:
Gebrauchte Nadeln und andere spitze/scharfe Gegenstände werden unmittelbar nach Gebrauch — ohne Zwischenablage — in einen durchstichsicheren, verschließbaren Sicherheitsbehälter entsorgt und fachgerecht als medizinischer Abfall entsorgt.
Der Hygieneplan wird mindestens einmal jährlich überprüft und bei Änderungen (z. B. neue Produkte, neues Personal) sofort aktualisiert. Alle Mitarbeitenden werden dazu jährlich unterwiesen — die Unterweisung wird schriftlich dokumentiert.
Vor jedem Termin füllst du einen Anamnesebogen aus und unterschreibst eine Einwilligungserklärung. Darin klären wir dich über den Ablauf, mögliche Risiken und die Nachsorge auf. Du bekommst ausreichend Zeit für Fragen, bevor du dich entscheidest.
Zu deiner eigenen Sicherheit fragen wir vor jedem Termin gezielt nach. Bitte informiere uns vorab, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft.
Schwangerschaft & Stillzeit: Aus Vorsichtsgründen tätowieren oder piercen wir während Schwangerschaft und Stillzeit nicht.
Blutverdünnende Medikamente: Bei Einnahme von Gerinnungshemmern (z. B. Marcumar, ASS) bitte vorab Rücksprache mit deiner Ärztin/deinem Arzt halten — erhöhtes Blutungsrisiko.
Haut- und Infektionskrankheiten: Akute Hautentzündungen, offene Wunden oder Infektionen an der zu behandelnden Stelle schließen einen Termin an dieser Stelle vorübergehend aus.
Alkohol & Drogen: Unter Einfluss von Alkohol oder Drogen führen wir grundsätzlich keine Behandlung durch.
Chronische Erkrankungen: Bei Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Herzklappenproblemen oder geschwächtem Immunsystem bitten wir dich, uns vorab zu informieren — wir beraten dich dann individuell.
Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel gefragt. Sprich uns bei der Beratung offen darauf an.
Der vollständige Hygieneplan hängt im Studio aus und liegt dem Gesundheitsamt zur Prüfung vor. Frag uns jederzeit danach — wir zeigen ihn dir gern.
Der vollständige Hygieneplan nach IfSG hängt im Studio aus und kann vor Ort eingesehen werden.
Nach jedem Termin bekommst du schriftliche Pflegehinweise mit nach Hause — abgestimmt auf die Stelle und den Schmuck.
Anamnesebogen und Einwilligungserklärung besprechen wir vor jeder Behandlung gemeinsam mit dir durch.
Transparenz ist uns wichtig — wir beantworten jede Frage zu unseren Hygienestandards gerne persönlich.
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